
Aktualisiert am:
Recruiting-Dashboards: Praxisleitfaden für datenbasiertes HR

Recruitify Team
Ein Recruiting-Dashboard ist das zentrale Cockpit für Ihre Recruiting-KPIs und lohnt sich, sobald Sie mehrere Kanäle, Standorte oder externe Dienstleister steuern müssen. Es bündelt Kennzahlen aus ATS, Karriereseite und Jobbörsen in einer Ansicht und macht Engpässe im Bewerbungsprozess sofort sichtbar. Wer datenbasierte Personalgewinnung ernst nimmt, kommt an einem solchen System kaum vorbei. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Kennzahlen zählen, wie die Integration gelingt und welche Gestaltungsregeln ein Dashboard wirklich nutzbar machen.
Kurz gesagt:
Ein Recruiting-Dashboard erlaubt eine schnelle, real-time Übersicht wichtiger Kennzahlen, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen sofort anzupassen.
Maximal acht zentrale KPIs pro Rolle sorgen für eine klare und fokussierte Visualisierung, um Überladung und Entscheidungschaos zu vermeiden.
Wichtig sind Quellen- und Kanalkennzahlen wie Bewerbungen je Quelle, Cost-per-Application und Conversion-Rate, um die Wirksamkeit der Kampagnen zu messen.
Das Dashboard sollte nur relevante, handlungsleitende Kennzahlen enthalten und rollenbasiert unterschiedliche Ansichten ermöglichen.
Für die technische Anbindung sind ATS-, Web-Analytics-, CRM- und HRIS-Systeme notwendig, wobei man vor Live-Schaltung eine zweiwöchige Testphase einplanen sollte.
RecruitifyRecruiting-Daten zentral steuernRecruitify verbindet ATS, Sales CRM und IT-Contracting für datenbasierte Recruiting-Prozesse ohne verstreute Tabellen und Informationschaos.Recruitify entdecken
Inhaltsverzeichnis
Was ist ein Recruiting-Dashboard genau?
Welche Vorteile bringt ein Dashboard für Recruiting und HR?
Welche Kennzahlen sollten im Dashboard erscheinen?
Welche Datenquellen müssen Sie anbinden?
Wie sollte ein Recruiting-Dashboard aufgebaut sein?
Welche Tools eignen sich und was kosten sie?
Praktische Umsetzung: Was ein Dashboard im Alltag leisten muss
Wohin entwickeln sich Recruiting-Dashboards?
Recruitify als Ausgangspunkt für Ihr eigenes Dashboard
Quellen
FAQ
Was ist ein Recruiting-Dashboard genau?
Ein Recruiting-Dashboard ist eine visuelle Echtzeit-Übersicht Ihrer wichtigsten Rekrutierungskennzahlen, meist in Form von Diagrammen, Tabellen und Ampelfarben auf einer Bildschirmseite. Der Unterschied zum klassischen Report liegt im Tempo: Ein Report fasst Vergangenes zusammen, ein Dashboard zeigt den aktuellen Stand und reagiert auf Filterwechsel sofort. Business-Intelligence-Werkzeuge leisten das Gleiche für ganze Unternehmen, ein Recruiting-Dashboard tut es speziell für den Bewerbungsprozess.
Drei Funktionen machen den Kern aus: die Visualisierung des Bewerbertrichters von der Bewerbung bis zur Einstellung, die Zuordnung von Bewerbungen zu ihrer Herkunftsquelle und die Aufbereitung der Zahlen für Stakeholder, die selbst keine Tabellenkalkulation öffnen wollen. Genau diese Kombination unterscheidet ein echtes Dashboard von einer bloßen Exportliste aus dem Bewerbermanagementsystem.
Welche Vorteile bringt ein Dashboard für Recruiting und HR?
Der größte Effekt zeigt sich bei der Geschwindigkeit von Entscheidungen. Wer laufend sieht, welcher Kanal Bewerbungen liefert und welcher nur Kosten verursacht, kann Budget noch innerhalb einer Kampagne verschieben, statt erst am Monatsende zu reagieren. Dashboards machen zudem sichtbar, wo im Prozess Kandidaten abspringen, etwa zwischen erstem Interview und Angebot, und liefern damit die Grundlage für gezielte Prozessoptimierung.
Der dritte Vorteil betrifft die Zusammenarbeit mit Fachbereichen. Hiring Manager fragen ständig nach dem Status offener Stellen. Ein Dashboard beantwortet das, ohne dass Recruiter jedes Mal eine Sonderauswertung bauen müssen.
Schnellere Budgetentscheidungen durch tagesaktuelle Kanaldaten
Frühzeitige Erkennung von Engpässen im Bewerbungsprozess
Messbare Wirkung einzelner Maßnahmen statt Bauchgefühl
Transparente Kommunikation mit Hiring Managern ohne Sonderreports
Welche Kennzahlen sollten im Dashboard erscheinen?
Nicht jede verfügbare Zahl gehört ins Dashboard. Die Auswahl entscheidet, ob das Werkzeug im Alltag genutzt wird oder in der Ecke verstaubt. Eine sinnvolle Struktur unterscheidet vier Gruppen.
Profi-Tipp: Beginnen Sie mit maximal acht Kennzahlen pro Rolle. Jede zusätzliche Zahl verdünnt die Aufmerksamkeit für die wichtigen.
Kern-Kennzahlen zum Prozess: Time-to-Fill misst die Tage von Stellenausschreibung bis Vertragsunterschrift, Time-to-Hire die Tage vom ersten Kontakt bis zur Zusage, Cost-per-Hire die Gesamtkosten geteilt durch die Anzahl Einstellungen, und die Anzahl eingehender Bewerbungen pro Stelle.
Qualität und Ergebnis: Die Offer-Acceptance-Rate zeigt, wie viele Angebote tatsächlich angenommen werden, die Retention nach sechs und zwölf Monaten prüft, ob die Einstellung hielt, was sie versprach, und Quality-of-Hire bewertet meist über Leistungsbeurteilungen der Führungskraft nach der Probezeit.
Kanal-Kennzahlen: Bewerbungen je Quelle, Cost-per-Application je Kanal und die Conversion Rate von Klick zu Bewerbung zeigen, welche Jobbörse oder Kampagne tatsächlich liefert.
Operative Kennzahlen: Abbruchraten im Bewerbungsformular, durchschnittliche Screening-Zeit pro Kandidat und die Dauer bis zum ersten Interviewtermin.
Recruiting-Analytics verwandelt genau diese Rohdaten in handlungsfähige Erkenntnisse, wenn die Kennzahlen konsequent gepflegt werden. Ohne saubere Datenbasis bleibt selbst die schönste Kennzahlenliste Theorie.
Welche Datenquellen müssen Sie anbinden?
Ein Dashboard ist nur so gut wie die Systeme, die es füttert. Die Basis bilden das Bewerbermanagementsystem, die Karriereseite, Web-Analytics-Werkzeuge, angebundene Jobbörsen, Social-Ads-Konten, ein CRM für Passivkandidaten und gegebenenfalls das HRIS für Personalstammdaten. Ein Dashboard, das über 70 Datenquellen verbinden kann, macht laut Praxisbeispielen aus dem Vergleich von Recruiting-Dashboards die Kanalwirksamkeit erstmals wirklich sichtbar.

Drei Probleme tauchen dabei fast immer auf: Cross-Domain-Tracking scheitert, wenn Karriereseite und Bewerbungsformular auf unterschiedlichen Domains liegen, die Attribution wird unsauber, wenn ein Kandidat über mehrere Kanäle mit der Anzeige in Kontakt kommt, und die Datenbereinigung frisst Zeit, wenn Duplikate oder falsch zugeordnete Quellen nicht regelmäßig korrigiert werden.
Bevor Sie live gehen, brauchen Sie eine DSGVO-Grundlage: dokumentierte Einwilligungen, wo nötig Pseudonymisierung sensibler Felder und einen Audit-Trail, der jederzeit zeigt, wer wann welche Daten eingesehen hat.
ATS-Export und Karriereseite als Kernquellen
Web-Analytics und Jobbörsen-Schnittstellen für Kanaldaten
CRM und HRIS für Talentpool und Personalstamm
Feld-Mapping und eindeutige Kandidaten-IDs vor dem ersten Testlauf
Profi-Tipp: Testen Sie das Tracking zwei Wochen lang parallel zum bisherigen Reporting, bevor Sie sich auf die neuen Zahlen verlassen. Abweichungen fallen dann auf, bevor sie Entscheidungen verzerren.
Wie sollte ein Recruiting-Dashboard aufgebaut sein?
Klarheit schlägt Vollständigkeit. Ein Dashboard, das jede verfügbare Kennzahl zeigt, überfordert genau die Person, die schnell eine Entscheidung treffen will. Die Faustregel: Was nicht zu einer Handlung führt, gehört nicht auf die erste Ebene.
Für die Pipeline eignet sich ein Funnel-Diagramm, das Bewerbungen, Interviews, Angebote und Einstellungen als abnehmende Balken zeigt, um Engpässe und Entwicklungsstufen zu visualisieren. Zeitreihen passen zu Trends wie Time-to-Fill über die letzten Quartale, während Tabellen dort bleiben sollten, wo Einzelwerte pro Kandidat oder Stelle gebraucht werden. Recruiter benötigen die volle Funnel-Tiefe pro Stelle, Hiring Manager eine kondensierte Ansicht ihrer eigenen offenen Positionen, und die Geschäftsführung will meist nur drei bis vier Kennzahlen auf oberster Ebene. Diese rollenbasierte Aufteilung erhöht die Akzeptanz im Fachbereich erheblich.
Maximal eine Kernaussage pro Kachel, keine überladenen Kombidiagramme
Farbcodes konsistent halten: Rot bedeutet immer Verzug, nie etwas anderes
Keine Echtzeit-Updates für Kennzahlen, die sich ohnehin nur monatlich ändern
Rollenansichten trennen, statt eine Version für alle zu bauen
Welche Tools eignen sich und was kosten sie?
Die Auswahl richtet sich nach Datenvolumen, Budget und wie tief die Integration in bestehende Systeme gehen soll. Grob lassen sich vier Kategorien unterscheiden: Dashboards, die direkt im Bewerbermanagementsystem integriert sind, Self-Service-BI-Werkzeuge, die Daten aus mehreren Quellen ziehen, spezialisierte Recruiting-Analytics-Plattformen und, am unteren Ende, manuelle Excel- oder CSV-Lösungen, aus denen sich mit etwas Aufwand durchaus vollwertige Dashboards bauen lassen.
Bei der Auswahl zählen fünf Kriterien: wie viele Datenquellen sich anbinden lassen, ob Zahlen in Echtzeit oder nur täglich aktualisiert werden, ob Rollenansichten vorgesehen sind, wie die DSGVO-Konformität gelöst ist und ob das System mit wachsendem Bewerbungsvolumen mitwächst. Die Kosten setzen sich meist aus Lizenzgebühr, einmaligem Implementierungsaufwand und laufender Pflege der Datenanbindung zusammen. Ein Eigenbau lohnt sich oft nur bei sehr spezifischen Anforderungen und vorhandener Dateningenieur-Kapazität, für alle anderen ist eine integrierte Lösung schneller einsatzbereit.
ATS-integrierte Dashboards für schnellen Start ohne Zusatzsystem
BI-Self-Service für Teams mit eigenem Dateningenieur
Spezialisierte Recruiting-Analytics-Plattformen für Multikanal-Steuerung
Excel oder CSV als Einstieg, aber mit klarer Wachstumsgrenze
Praktische Umsetzung: Was ein Dashboard im Alltag leisten muss
Recruitify verbindet ATS, Sales-CRM und Berichtsmodule in einem System, sodass Kennzahlen nicht erst aus mehreren Tabellen zusammengetragen werden müssen. Die Automatisierung von Workflows, vom ersten Kontakt bis zum fertigen Vertrag, liefert dabei laufend die Rohdaten, die ein Dashboard überhaupt erst braucht. Das integrierte Einwilligungsmanagement mit vollständigem Audit-Trail sorgt dafür, dass Kennzahlen und Datenschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden müssen.
In der Praxis zeigt sich der Nutzen meist zuerst bei der Kanalsteuerung: Agenturen, die mehrere Jobbörsen gleichzeitig bespielen, sehen innerhalb der ersten Wochen, welche Quelle tatsächlich zu Einstellungen führt. Die Implementierungsdauer hängt stark von der Zahl der anzubindenden Systeme ab, typischerweise dauert die Grundeinrichtung eines ATS-Anschlusses deutlich kürzer als der Aufbau paralleler Kanalintegrationen.
Wohin entwickeln sich Recruiting-Dashboards?
Predictive Analytics wird Standardausstattung, nicht Kür. Wir empfehlen einen stufenweisen Rollout mit echtem Nutzertraining statt eines großen Launches. Datenschutz wird dabei selbst zum Wettbewerbsvorteil, nicht nur zur Pflichtübung.
- Recruitify Team
Recruitify als Ausgangspunkt für Ihr eigenes Dashboard
Wer heute noch Kennzahlen aus ATS-Export, Excel-Tabelle und Jobbörsen-Statistik händisch zusammenführt, verliert genau die Zeit, die ein Dashboard einsparen soll. Recruitify löst das, indem ATS, Vertriebs-CRM und Berichtsmodule von Anfang an dieselbe Datenbasis teilen, statt drei getrennte Systeme nachträglich zu verbinden.

Die Contextual-Matching-Engine bewertet Bewerbungen automatisch gegen Ihre Projektanforderungen, während das GDPR-Einwilligungsmanagement mit vollständigem Audit-Trail dafür sorgt, dass Ihre Kennzahlen datenschutzkonform bleiben, ohne an Aussagekraft zu verlieren. Für Recruiting-Agenturen liegt der Zugang bei 79 € pro Monat und Nutzerplatz, für interne HR-Teams bei 69 € pro Monat und Nutzerplatz. Enterprise-Konditionen erhalten Sie auf Anfrage. Wer die Funktionen zunächst selbst ausprobieren möchte, kann ein kostenloses Konto erstellen oder direkt ein Gespräch über die eigene Recruiting-Situation vereinbaren.
Quellen
Wer tiefer in die Materie einsteigen will, findet bei Wollmilchsau eine ausführliche Einordnung von Recruitment Analytics und bei SHRM eine praxisnahe Beschreibung, wie Dashboards Bewerbungsdaten in nutzbare Erkenntnisse verwandeln. Beide Quellen ergänzen die hier genannten KPIs um zusätzliche Praxisbeispiele.
FAQ
Was sind die vier Grundtypen von Dashboards?
Man unterscheidet meist operative Dashboards für den Tagesbetrieb, strategische Dashboards für die Geschäftsführung, analytische Dashboards für tiefe Datenanalysen und taktische Dashboards für mittelfristige Abteilungsziele. Im Recruiting entsprechen dem etwa das Recruiter-Dashboard, das Hiring-Manager-Dashboard und das Leadership-Dashboard.
Welche Kennzahlen zählen zu den wichtigsten im Recruiting?
Zu den zentralen Kennzahlen gehören Time-to-Fill, Time-to-Hire, Cost-per-Hire, Offer-Acceptance-Rate und die Bewerbungen je Kanal. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf Retention nach sechs und zwölf Monaten, weil sie zeigt, ob schnelle Einstellungen auch nachhaltig waren.
Was versteht man unter einem Dashboard im HR-Bereich?
Ein HR-Dashboard ist eine visuelle Echtzeit-Übersicht über Personalkennzahlen, die üblicherweise Recruiting, Fluktuation und teils auch Weiterbildung abdeckt. Ein Recruiting-Dashboard ist dabei der spezialisierte Ausschnitt, der sich ausschließlich auf den Bewerbungsprozess konzentriert.
Wo finde ich das Recruiting-Dashboard in Workday?
Workday-Nutzer finden Recruiting-Kennzahlen üblicherweise im Bereich „Recruiting“ unter den Berichts- und Analysefunktionen des Moduls, der Zugriff hängt jedoch von den vergebenen Rollenrechten ab. Wer stattdessen eine eigenständige, sofort einsatzbereite Dashboard-Lösung sucht, findet mit Recruitify eine Plattform, die ATS-Daten direkt in Kennzahlenansichten überführt.
Was kostet ein Recruiting-Dashboard mit Recruitify?
Recruitify bietet den Zugang für HR-Teams ab 69 € pro Monat und Nutzerplatz und für Recruiting-Agenturen ab 79 € pro Monat und Nutzerplatz an. Für Enterprise-Kunden mit größerem Bedarf gelten individuelle Konditionen auf Anfrage.
Empfehlungen


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Recruitify Team
Ein Recruiting-Dashboard ist das zentrale Cockpit für Ihre Recruiting-KPIs und lohnt sich, sobald Sie mehrere Kanäle, Standorte oder externe Dienstleister steuern müssen. Es bündelt Kennzahlen aus ATS, Karriereseite und Jobbörsen in einer Ansicht und macht Engpässe im Bewerbungsprozess sofort sichtbar. Wer datenbasierte Personalgewinnung ernst nimmt, kommt an einem solchen System kaum vorbei. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Kennzahlen zählen, wie die Integration gelingt und welche Gestaltungsregeln ein Dashboard wirklich nutzbar machen.
Kurz gesagt:
Ein Recruiting-Dashboard erlaubt eine schnelle, real-time Übersicht wichtiger Kennzahlen, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen sofort anzupassen.
Maximal acht zentrale KPIs pro Rolle sorgen für eine klare und fokussierte Visualisierung, um Überladung und Entscheidungschaos zu vermeiden.
Wichtig sind Quellen- und Kanalkennzahlen wie Bewerbungen je Quelle, Cost-per-Application und Conversion-Rate, um die Wirksamkeit der Kampagnen zu messen.
Das Dashboard sollte nur relevante, handlungsleitende Kennzahlen enthalten und rollenbasiert unterschiedliche Ansichten ermöglichen.
Für die technische Anbindung sind ATS-, Web-Analytics-, CRM- und HRIS-Systeme notwendig, wobei man vor Live-Schaltung eine zweiwöchige Testphase einplanen sollte.
RecruitifyRecruiting-Daten zentral steuernRecruitify verbindet ATS, Sales CRM und IT-Contracting für datenbasierte Recruiting-Prozesse ohne verstreute Tabellen und Informationschaos.Recruitify entdecken
Inhaltsverzeichnis
Was ist ein Recruiting-Dashboard genau?
Welche Vorteile bringt ein Dashboard für Recruiting und HR?
Welche Kennzahlen sollten im Dashboard erscheinen?
Welche Datenquellen müssen Sie anbinden?
Wie sollte ein Recruiting-Dashboard aufgebaut sein?
Welche Tools eignen sich und was kosten sie?
Praktische Umsetzung: Was ein Dashboard im Alltag leisten muss
Wohin entwickeln sich Recruiting-Dashboards?
Recruitify als Ausgangspunkt für Ihr eigenes Dashboard
Quellen
FAQ
Was ist ein Recruiting-Dashboard genau?
Ein Recruiting-Dashboard ist eine visuelle Echtzeit-Übersicht Ihrer wichtigsten Rekrutierungskennzahlen, meist in Form von Diagrammen, Tabellen und Ampelfarben auf einer Bildschirmseite. Der Unterschied zum klassischen Report liegt im Tempo: Ein Report fasst Vergangenes zusammen, ein Dashboard zeigt den aktuellen Stand und reagiert auf Filterwechsel sofort. Business-Intelligence-Werkzeuge leisten das Gleiche für ganze Unternehmen, ein Recruiting-Dashboard tut es speziell für den Bewerbungsprozess.
Drei Funktionen machen den Kern aus: die Visualisierung des Bewerbertrichters von der Bewerbung bis zur Einstellung, die Zuordnung von Bewerbungen zu ihrer Herkunftsquelle und die Aufbereitung der Zahlen für Stakeholder, die selbst keine Tabellenkalkulation öffnen wollen. Genau diese Kombination unterscheidet ein echtes Dashboard von einer bloßen Exportliste aus dem Bewerbermanagementsystem.
Welche Vorteile bringt ein Dashboard für Recruiting und HR?
Der größte Effekt zeigt sich bei der Geschwindigkeit von Entscheidungen. Wer laufend sieht, welcher Kanal Bewerbungen liefert und welcher nur Kosten verursacht, kann Budget noch innerhalb einer Kampagne verschieben, statt erst am Monatsende zu reagieren. Dashboards machen zudem sichtbar, wo im Prozess Kandidaten abspringen, etwa zwischen erstem Interview und Angebot, und liefern damit die Grundlage für gezielte Prozessoptimierung.
Der dritte Vorteil betrifft die Zusammenarbeit mit Fachbereichen. Hiring Manager fragen ständig nach dem Status offener Stellen. Ein Dashboard beantwortet das, ohne dass Recruiter jedes Mal eine Sonderauswertung bauen müssen.
Schnellere Budgetentscheidungen durch tagesaktuelle Kanaldaten
Frühzeitige Erkennung von Engpässen im Bewerbungsprozess
Messbare Wirkung einzelner Maßnahmen statt Bauchgefühl
Transparente Kommunikation mit Hiring Managern ohne Sonderreports
Welche Kennzahlen sollten im Dashboard erscheinen?
Nicht jede verfügbare Zahl gehört ins Dashboard. Die Auswahl entscheidet, ob das Werkzeug im Alltag genutzt wird oder in der Ecke verstaubt. Eine sinnvolle Struktur unterscheidet vier Gruppen.
Profi-Tipp: Beginnen Sie mit maximal acht Kennzahlen pro Rolle. Jede zusätzliche Zahl verdünnt die Aufmerksamkeit für die wichtigen.
Kern-Kennzahlen zum Prozess: Time-to-Fill misst die Tage von Stellenausschreibung bis Vertragsunterschrift, Time-to-Hire die Tage vom ersten Kontakt bis zur Zusage, Cost-per-Hire die Gesamtkosten geteilt durch die Anzahl Einstellungen, und die Anzahl eingehender Bewerbungen pro Stelle.
Qualität und Ergebnis: Die Offer-Acceptance-Rate zeigt, wie viele Angebote tatsächlich angenommen werden, die Retention nach sechs und zwölf Monaten prüft, ob die Einstellung hielt, was sie versprach, und Quality-of-Hire bewertet meist über Leistungsbeurteilungen der Führungskraft nach der Probezeit.
Kanal-Kennzahlen: Bewerbungen je Quelle, Cost-per-Application je Kanal und die Conversion Rate von Klick zu Bewerbung zeigen, welche Jobbörse oder Kampagne tatsächlich liefert.
Operative Kennzahlen: Abbruchraten im Bewerbungsformular, durchschnittliche Screening-Zeit pro Kandidat und die Dauer bis zum ersten Interviewtermin.
Recruiting-Analytics verwandelt genau diese Rohdaten in handlungsfähige Erkenntnisse, wenn die Kennzahlen konsequent gepflegt werden. Ohne saubere Datenbasis bleibt selbst die schönste Kennzahlenliste Theorie.
Welche Datenquellen müssen Sie anbinden?
Ein Dashboard ist nur so gut wie die Systeme, die es füttert. Die Basis bilden das Bewerbermanagementsystem, die Karriereseite, Web-Analytics-Werkzeuge, angebundene Jobbörsen, Social-Ads-Konten, ein CRM für Passivkandidaten und gegebenenfalls das HRIS für Personalstammdaten. Ein Dashboard, das über 70 Datenquellen verbinden kann, macht laut Praxisbeispielen aus dem Vergleich von Recruiting-Dashboards die Kanalwirksamkeit erstmals wirklich sichtbar.

Drei Probleme tauchen dabei fast immer auf: Cross-Domain-Tracking scheitert, wenn Karriereseite und Bewerbungsformular auf unterschiedlichen Domains liegen, die Attribution wird unsauber, wenn ein Kandidat über mehrere Kanäle mit der Anzeige in Kontakt kommt, und die Datenbereinigung frisst Zeit, wenn Duplikate oder falsch zugeordnete Quellen nicht regelmäßig korrigiert werden.
Bevor Sie live gehen, brauchen Sie eine DSGVO-Grundlage: dokumentierte Einwilligungen, wo nötig Pseudonymisierung sensibler Felder und einen Audit-Trail, der jederzeit zeigt, wer wann welche Daten eingesehen hat.
ATS-Export und Karriereseite als Kernquellen
Web-Analytics und Jobbörsen-Schnittstellen für Kanaldaten
CRM und HRIS für Talentpool und Personalstamm
Feld-Mapping und eindeutige Kandidaten-IDs vor dem ersten Testlauf
Profi-Tipp: Testen Sie das Tracking zwei Wochen lang parallel zum bisherigen Reporting, bevor Sie sich auf die neuen Zahlen verlassen. Abweichungen fallen dann auf, bevor sie Entscheidungen verzerren.
Wie sollte ein Recruiting-Dashboard aufgebaut sein?
Klarheit schlägt Vollständigkeit. Ein Dashboard, das jede verfügbare Kennzahl zeigt, überfordert genau die Person, die schnell eine Entscheidung treffen will. Die Faustregel: Was nicht zu einer Handlung führt, gehört nicht auf die erste Ebene.
Für die Pipeline eignet sich ein Funnel-Diagramm, das Bewerbungen, Interviews, Angebote und Einstellungen als abnehmende Balken zeigt, um Engpässe und Entwicklungsstufen zu visualisieren. Zeitreihen passen zu Trends wie Time-to-Fill über die letzten Quartale, während Tabellen dort bleiben sollten, wo Einzelwerte pro Kandidat oder Stelle gebraucht werden. Recruiter benötigen die volle Funnel-Tiefe pro Stelle, Hiring Manager eine kondensierte Ansicht ihrer eigenen offenen Positionen, und die Geschäftsführung will meist nur drei bis vier Kennzahlen auf oberster Ebene. Diese rollenbasierte Aufteilung erhöht die Akzeptanz im Fachbereich erheblich.
Maximal eine Kernaussage pro Kachel, keine überladenen Kombidiagramme
Farbcodes konsistent halten: Rot bedeutet immer Verzug, nie etwas anderes
Keine Echtzeit-Updates für Kennzahlen, die sich ohnehin nur monatlich ändern
Rollenansichten trennen, statt eine Version für alle zu bauen
Welche Tools eignen sich und was kosten sie?
Die Auswahl richtet sich nach Datenvolumen, Budget und wie tief die Integration in bestehende Systeme gehen soll. Grob lassen sich vier Kategorien unterscheiden: Dashboards, die direkt im Bewerbermanagementsystem integriert sind, Self-Service-BI-Werkzeuge, die Daten aus mehreren Quellen ziehen, spezialisierte Recruiting-Analytics-Plattformen und, am unteren Ende, manuelle Excel- oder CSV-Lösungen, aus denen sich mit etwas Aufwand durchaus vollwertige Dashboards bauen lassen.
Bei der Auswahl zählen fünf Kriterien: wie viele Datenquellen sich anbinden lassen, ob Zahlen in Echtzeit oder nur täglich aktualisiert werden, ob Rollenansichten vorgesehen sind, wie die DSGVO-Konformität gelöst ist und ob das System mit wachsendem Bewerbungsvolumen mitwächst. Die Kosten setzen sich meist aus Lizenzgebühr, einmaligem Implementierungsaufwand und laufender Pflege der Datenanbindung zusammen. Ein Eigenbau lohnt sich oft nur bei sehr spezifischen Anforderungen und vorhandener Dateningenieur-Kapazität, für alle anderen ist eine integrierte Lösung schneller einsatzbereit.
ATS-integrierte Dashboards für schnellen Start ohne Zusatzsystem
BI-Self-Service für Teams mit eigenem Dateningenieur
Spezialisierte Recruiting-Analytics-Plattformen für Multikanal-Steuerung
Excel oder CSV als Einstieg, aber mit klarer Wachstumsgrenze
Praktische Umsetzung: Was ein Dashboard im Alltag leisten muss
Recruitify verbindet ATS, Sales-CRM und Berichtsmodule in einem System, sodass Kennzahlen nicht erst aus mehreren Tabellen zusammengetragen werden müssen. Die Automatisierung von Workflows, vom ersten Kontakt bis zum fertigen Vertrag, liefert dabei laufend die Rohdaten, die ein Dashboard überhaupt erst braucht. Das integrierte Einwilligungsmanagement mit vollständigem Audit-Trail sorgt dafür, dass Kennzahlen und Datenschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden müssen.
In der Praxis zeigt sich der Nutzen meist zuerst bei der Kanalsteuerung: Agenturen, die mehrere Jobbörsen gleichzeitig bespielen, sehen innerhalb der ersten Wochen, welche Quelle tatsächlich zu Einstellungen führt. Die Implementierungsdauer hängt stark von der Zahl der anzubindenden Systeme ab, typischerweise dauert die Grundeinrichtung eines ATS-Anschlusses deutlich kürzer als der Aufbau paralleler Kanalintegrationen.
Wohin entwickeln sich Recruiting-Dashboards?
Predictive Analytics wird Standardausstattung, nicht Kür. Wir empfehlen einen stufenweisen Rollout mit echtem Nutzertraining statt eines großen Launches. Datenschutz wird dabei selbst zum Wettbewerbsvorteil, nicht nur zur Pflichtübung.
- Recruitify Team
Recruitify als Ausgangspunkt für Ihr eigenes Dashboard
Wer heute noch Kennzahlen aus ATS-Export, Excel-Tabelle und Jobbörsen-Statistik händisch zusammenführt, verliert genau die Zeit, die ein Dashboard einsparen soll. Recruitify löst das, indem ATS, Vertriebs-CRM und Berichtsmodule von Anfang an dieselbe Datenbasis teilen, statt drei getrennte Systeme nachträglich zu verbinden.

Die Contextual-Matching-Engine bewertet Bewerbungen automatisch gegen Ihre Projektanforderungen, während das GDPR-Einwilligungsmanagement mit vollständigem Audit-Trail dafür sorgt, dass Ihre Kennzahlen datenschutzkonform bleiben, ohne an Aussagekraft zu verlieren. Für Recruiting-Agenturen liegt der Zugang bei 79 € pro Monat und Nutzerplatz, für interne HR-Teams bei 69 € pro Monat und Nutzerplatz. Enterprise-Konditionen erhalten Sie auf Anfrage. Wer die Funktionen zunächst selbst ausprobieren möchte, kann ein kostenloses Konto erstellen oder direkt ein Gespräch über die eigene Recruiting-Situation vereinbaren.
Quellen
Wer tiefer in die Materie einsteigen will, findet bei Wollmilchsau eine ausführliche Einordnung von Recruitment Analytics und bei SHRM eine praxisnahe Beschreibung, wie Dashboards Bewerbungsdaten in nutzbare Erkenntnisse verwandeln. Beide Quellen ergänzen die hier genannten KPIs um zusätzliche Praxisbeispiele.
FAQ
Was sind die vier Grundtypen von Dashboards?
Man unterscheidet meist operative Dashboards für den Tagesbetrieb, strategische Dashboards für die Geschäftsführung, analytische Dashboards für tiefe Datenanalysen und taktische Dashboards für mittelfristige Abteilungsziele. Im Recruiting entsprechen dem etwa das Recruiter-Dashboard, das Hiring-Manager-Dashboard und das Leadership-Dashboard.
Welche Kennzahlen zählen zu den wichtigsten im Recruiting?
Zu den zentralen Kennzahlen gehören Time-to-Fill, Time-to-Hire, Cost-per-Hire, Offer-Acceptance-Rate und die Bewerbungen je Kanal. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf Retention nach sechs und zwölf Monaten, weil sie zeigt, ob schnelle Einstellungen auch nachhaltig waren.
Was versteht man unter einem Dashboard im HR-Bereich?
Ein HR-Dashboard ist eine visuelle Echtzeit-Übersicht über Personalkennzahlen, die üblicherweise Recruiting, Fluktuation und teils auch Weiterbildung abdeckt. Ein Recruiting-Dashboard ist dabei der spezialisierte Ausschnitt, der sich ausschließlich auf den Bewerbungsprozess konzentriert.
Wo finde ich das Recruiting-Dashboard in Workday?
Workday-Nutzer finden Recruiting-Kennzahlen üblicherweise im Bereich „Recruiting“ unter den Berichts- und Analysefunktionen des Moduls, der Zugriff hängt jedoch von den vergebenen Rollenrechten ab. Wer stattdessen eine eigenständige, sofort einsatzbereite Dashboard-Lösung sucht, findet mit Recruitify eine Plattform, die ATS-Daten direkt in Kennzahlenansichten überführt.
Was kostet ein Recruiting-Dashboard mit Recruitify?
Recruitify bietet den Zugang für HR-Teams ab 69 € pro Monat und Nutzerplatz und für Recruiting-Agenturen ab 79 € pro Monat und Nutzerplatz an. Für Enterprise-Kunden mit größerem Bedarf gelten individuelle Konditionen auf Anfrage.
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Recruitify Team
Ein Recruiting-Dashboard ist das zentrale Cockpit für Ihre Recruiting-KPIs und lohnt sich, sobald Sie mehrere Kanäle, Standorte oder externe Dienstleister steuern müssen. Es bündelt Kennzahlen aus ATS, Karriereseite und Jobbörsen in einer Ansicht und macht Engpässe im Bewerbungsprozess sofort sichtbar. Wer datenbasierte Personalgewinnung ernst nimmt, kommt an einem solchen System kaum vorbei. Die folgenden Abschnitte zeigen, welche Kennzahlen zählen, wie die Integration gelingt und welche Gestaltungsregeln ein Dashboard wirklich nutzbar machen.
Kurz gesagt:
Ein Recruiting-Dashboard erlaubt eine schnelle, real-time Übersicht wichtiger Kennzahlen, um Engpässe frühzeitig zu erkennen und Entscheidungen sofort anzupassen.
Maximal acht zentrale KPIs pro Rolle sorgen für eine klare und fokussierte Visualisierung, um Überladung und Entscheidungschaos zu vermeiden.
Wichtig sind Quellen- und Kanalkennzahlen wie Bewerbungen je Quelle, Cost-per-Application und Conversion-Rate, um die Wirksamkeit der Kampagnen zu messen.
Das Dashboard sollte nur relevante, handlungsleitende Kennzahlen enthalten und rollenbasiert unterschiedliche Ansichten ermöglichen.
Für die technische Anbindung sind ATS-, Web-Analytics-, CRM- und HRIS-Systeme notwendig, wobei man vor Live-Schaltung eine zweiwöchige Testphase einplanen sollte.
RecruitifyRecruiting-Daten zentral steuernRecruitify verbindet ATS, Sales CRM und IT-Contracting für datenbasierte Recruiting-Prozesse ohne verstreute Tabellen und Informationschaos.Recruitify entdecken
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Welche Vorteile bringt ein Dashboard für Recruiting und HR?
Welche Kennzahlen sollten im Dashboard erscheinen?
Welche Datenquellen müssen Sie anbinden?
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Praktische Umsetzung: Was ein Dashboard im Alltag leisten muss
Wohin entwickeln sich Recruiting-Dashboards?
Recruitify als Ausgangspunkt für Ihr eigenes Dashboard
Quellen
FAQ
Was ist ein Recruiting-Dashboard genau?
Ein Recruiting-Dashboard ist eine visuelle Echtzeit-Übersicht Ihrer wichtigsten Rekrutierungskennzahlen, meist in Form von Diagrammen, Tabellen und Ampelfarben auf einer Bildschirmseite. Der Unterschied zum klassischen Report liegt im Tempo: Ein Report fasst Vergangenes zusammen, ein Dashboard zeigt den aktuellen Stand und reagiert auf Filterwechsel sofort. Business-Intelligence-Werkzeuge leisten das Gleiche für ganze Unternehmen, ein Recruiting-Dashboard tut es speziell für den Bewerbungsprozess.
Drei Funktionen machen den Kern aus: die Visualisierung des Bewerbertrichters von der Bewerbung bis zur Einstellung, die Zuordnung von Bewerbungen zu ihrer Herkunftsquelle und die Aufbereitung der Zahlen für Stakeholder, die selbst keine Tabellenkalkulation öffnen wollen. Genau diese Kombination unterscheidet ein echtes Dashboard von einer bloßen Exportliste aus dem Bewerbermanagementsystem.
Welche Vorteile bringt ein Dashboard für Recruiting und HR?
Der größte Effekt zeigt sich bei der Geschwindigkeit von Entscheidungen. Wer laufend sieht, welcher Kanal Bewerbungen liefert und welcher nur Kosten verursacht, kann Budget noch innerhalb einer Kampagne verschieben, statt erst am Monatsende zu reagieren. Dashboards machen zudem sichtbar, wo im Prozess Kandidaten abspringen, etwa zwischen erstem Interview und Angebot, und liefern damit die Grundlage für gezielte Prozessoptimierung.
Der dritte Vorteil betrifft die Zusammenarbeit mit Fachbereichen. Hiring Manager fragen ständig nach dem Status offener Stellen. Ein Dashboard beantwortet das, ohne dass Recruiter jedes Mal eine Sonderauswertung bauen müssen.
Schnellere Budgetentscheidungen durch tagesaktuelle Kanaldaten
Frühzeitige Erkennung von Engpässen im Bewerbungsprozess
Messbare Wirkung einzelner Maßnahmen statt Bauchgefühl
Transparente Kommunikation mit Hiring Managern ohne Sonderreports
Welche Kennzahlen sollten im Dashboard erscheinen?
Nicht jede verfügbare Zahl gehört ins Dashboard. Die Auswahl entscheidet, ob das Werkzeug im Alltag genutzt wird oder in der Ecke verstaubt. Eine sinnvolle Struktur unterscheidet vier Gruppen.
Profi-Tipp: Beginnen Sie mit maximal acht Kennzahlen pro Rolle. Jede zusätzliche Zahl verdünnt die Aufmerksamkeit für die wichtigen.
Kern-Kennzahlen zum Prozess: Time-to-Fill misst die Tage von Stellenausschreibung bis Vertragsunterschrift, Time-to-Hire die Tage vom ersten Kontakt bis zur Zusage, Cost-per-Hire die Gesamtkosten geteilt durch die Anzahl Einstellungen, und die Anzahl eingehender Bewerbungen pro Stelle.
Qualität und Ergebnis: Die Offer-Acceptance-Rate zeigt, wie viele Angebote tatsächlich angenommen werden, die Retention nach sechs und zwölf Monaten prüft, ob die Einstellung hielt, was sie versprach, und Quality-of-Hire bewertet meist über Leistungsbeurteilungen der Führungskraft nach der Probezeit.
Kanal-Kennzahlen: Bewerbungen je Quelle, Cost-per-Application je Kanal und die Conversion Rate von Klick zu Bewerbung zeigen, welche Jobbörse oder Kampagne tatsächlich liefert.
Operative Kennzahlen: Abbruchraten im Bewerbungsformular, durchschnittliche Screening-Zeit pro Kandidat und die Dauer bis zum ersten Interviewtermin.
Recruiting-Analytics verwandelt genau diese Rohdaten in handlungsfähige Erkenntnisse, wenn die Kennzahlen konsequent gepflegt werden. Ohne saubere Datenbasis bleibt selbst die schönste Kennzahlenliste Theorie.
Welche Datenquellen müssen Sie anbinden?
Ein Dashboard ist nur so gut wie die Systeme, die es füttert. Die Basis bilden das Bewerbermanagementsystem, die Karriereseite, Web-Analytics-Werkzeuge, angebundene Jobbörsen, Social-Ads-Konten, ein CRM für Passivkandidaten und gegebenenfalls das HRIS für Personalstammdaten. Ein Dashboard, das über 70 Datenquellen verbinden kann, macht laut Praxisbeispielen aus dem Vergleich von Recruiting-Dashboards die Kanalwirksamkeit erstmals wirklich sichtbar.

Drei Probleme tauchen dabei fast immer auf: Cross-Domain-Tracking scheitert, wenn Karriereseite und Bewerbungsformular auf unterschiedlichen Domains liegen, die Attribution wird unsauber, wenn ein Kandidat über mehrere Kanäle mit der Anzeige in Kontakt kommt, und die Datenbereinigung frisst Zeit, wenn Duplikate oder falsch zugeordnete Quellen nicht regelmäßig korrigiert werden.
Bevor Sie live gehen, brauchen Sie eine DSGVO-Grundlage: dokumentierte Einwilligungen, wo nötig Pseudonymisierung sensibler Felder und einen Audit-Trail, der jederzeit zeigt, wer wann welche Daten eingesehen hat.
ATS-Export und Karriereseite als Kernquellen
Web-Analytics und Jobbörsen-Schnittstellen für Kanaldaten
CRM und HRIS für Talentpool und Personalstamm
Feld-Mapping und eindeutige Kandidaten-IDs vor dem ersten Testlauf
Profi-Tipp: Testen Sie das Tracking zwei Wochen lang parallel zum bisherigen Reporting, bevor Sie sich auf die neuen Zahlen verlassen. Abweichungen fallen dann auf, bevor sie Entscheidungen verzerren.
Wie sollte ein Recruiting-Dashboard aufgebaut sein?
Klarheit schlägt Vollständigkeit. Ein Dashboard, das jede verfügbare Kennzahl zeigt, überfordert genau die Person, die schnell eine Entscheidung treffen will. Die Faustregel: Was nicht zu einer Handlung führt, gehört nicht auf die erste Ebene.
Für die Pipeline eignet sich ein Funnel-Diagramm, das Bewerbungen, Interviews, Angebote und Einstellungen als abnehmende Balken zeigt, um Engpässe und Entwicklungsstufen zu visualisieren. Zeitreihen passen zu Trends wie Time-to-Fill über die letzten Quartale, während Tabellen dort bleiben sollten, wo Einzelwerte pro Kandidat oder Stelle gebraucht werden. Recruiter benötigen die volle Funnel-Tiefe pro Stelle, Hiring Manager eine kondensierte Ansicht ihrer eigenen offenen Positionen, und die Geschäftsführung will meist nur drei bis vier Kennzahlen auf oberster Ebene. Diese rollenbasierte Aufteilung erhöht die Akzeptanz im Fachbereich erheblich.
Maximal eine Kernaussage pro Kachel, keine überladenen Kombidiagramme
Farbcodes konsistent halten: Rot bedeutet immer Verzug, nie etwas anderes
Keine Echtzeit-Updates für Kennzahlen, die sich ohnehin nur monatlich ändern
Rollenansichten trennen, statt eine Version für alle zu bauen
Welche Tools eignen sich und was kosten sie?
Die Auswahl richtet sich nach Datenvolumen, Budget und wie tief die Integration in bestehende Systeme gehen soll. Grob lassen sich vier Kategorien unterscheiden: Dashboards, die direkt im Bewerbermanagementsystem integriert sind, Self-Service-BI-Werkzeuge, die Daten aus mehreren Quellen ziehen, spezialisierte Recruiting-Analytics-Plattformen und, am unteren Ende, manuelle Excel- oder CSV-Lösungen, aus denen sich mit etwas Aufwand durchaus vollwertige Dashboards bauen lassen.
Bei der Auswahl zählen fünf Kriterien: wie viele Datenquellen sich anbinden lassen, ob Zahlen in Echtzeit oder nur täglich aktualisiert werden, ob Rollenansichten vorgesehen sind, wie die DSGVO-Konformität gelöst ist und ob das System mit wachsendem Bewerbungsvolumen mitwächst. Die Kosten setzen sich meist aus Lizenzgebühr, einmaligem Implementierungsaufwand und laufender Pflege der Datenanbindung zusammen. Ein Eigenbau lohnt sich oft nur bei sehr spezifischen Anforderungen und vorhandener Dateningenieur-Kapazität, für alle anderen ist eine integrierte Lösung schneller einsatzbereit.
ATS-integrierte Dashboards für schnellen Start ohne Zusatzsystem
BI-Self-Service für Teams mit eigenem Dateningenieur
Spezialisierte Recruiting-Analytics-Plattformen für Multikanal-Steuerung
Excel oder CSV als Einstieg, aber mit klarer Wachstumsgrenze
Praktische Umsetzung: Was ein Dashboard im Alltag leisten muss
Recruitify verbindet ATS, Sales-CRM und Berichtsmodule in einem System, sodass Kennzahlen nicht erst aus mehreren Tabellen zusammengetragen werden müssen. Die Automatisierung von Workflows, vom ersten Kontakt bis zum fertigen Vertrag, liefert dabei laufend die Rohdaten, die ein Dashboard überhaupt erst braucht. Das integrierte Einwilligungsmanagement mit vollständigem Audit-Trail sorgt dafür, dass Kennzahlen und Datenschutz nicht gegeneinander ausgespielt werden müssen.
In der Praxis zeigt sich der Nutzen meist zuerst bei der Kanalsteuerung: Agenturen, die mehrere Jobbörsen gleichzeitig bespielen, sehen innerhalb der ersten Wochen, welche Quelle tatsächlich zu Einstellungen führt. Die Implementierungsdauer hängt stark von der Zahl der anzubindenden Systeme ab, typischerweise dauert die Grundeinrichtung eines ATS-Anschlusses deutlich kürzer als der Aufbau paralleler Kanalintegrationen.
Wohin entwickeln sich Recruiting-Dashboards?
Predictive Analytics wird Standardausstattung, nicht Kür. Wir empfehlen einen stufenweisen Rollout mit echtem Nutzertraining statt eines großen Launches. Datenschutz wird dabei selbst zum Wettbewerbsvorteil, nicht nur zur Pflichtübung.
- Recruitify Team
Recruitify als Ausgangspunkt für Ihr eigenes Dashboard
Wer heute noch Kennzahlen aus ATS-Export, Excel-Tabelle und Jobbörsen-Statistik händisch zusammenführt, verliert genau die Zeit, die ein Dashboard einsparen soll. Recruitify löst das, indem ATS, Vertriebs-CRM und Berichtsmodule von Anfang an dieselbe Datenbasis teilen, statt drei getrennte Systeme nachträglich zu verbinden.

Die Contextual-Matching-Engine bewertet Bewerbungen automatisch gegen Ihre Projektanforderungen, während das GDPR-Einwilligungsmanagement mit vollständigem Audit-Trail dafür sorgt, dass Ihre Kennzahlen datenschutzkonform bleiben, ohne an Aussagekraft zu verlieren. Für Recruiting-Agenturen liegt der Zugang bei 79 € pro Monat und Nutzerplatz, für interne HR-Teams bei 69 € pro Monat und Nutzerplatz. Enterprise-Konditionen erhalten Sie auf Anfrage. Wer die Funktionen zunächst selbst ausprobieren möchte, kann ein kostenloses Konto erstellen oder direkt ein Gespräch über die eigene Recruiting-Situation vereinbaren.
Quellen
Wer tiefer in die Materie einsteigen will, findet bei Wollmilchsau eine ausführliche Einordnung von Recruitment Analytics und bei SHRM eine praxisnahe Beschreibung, wie Dashboards Bewerbungsdaten in nutzbare Erkenntnisse verwandeln. Beide Quellen ergänzen die hier genannten KPIs um zusätzliche Praxisbeispiele.
FAQ
Was sind die vier Grundtypen von Dashboards?
Man unterscheidet meist operative Dashboards für den Tagesbetrieb, strategische Dashboards für die Geschäftsführung, analytische Dashboards für tiefe Datenanalysen und taktische Dashboards für mittelfristige Abteilungsziele. Im Recruiting entsprechen dem etwa das Recruiter-Dashboard, das Hiring-Manager-Dashboard und das Leadership-Dashboard.
Welche Kennzahlen zählen zu den wichtigsten im Recruiting?
Zu den zentralen Kennzahlen gehören Time-to-Fill, Time-to-Hire, Cost-per-Hire, Offer-Acceptance-Rate und die Bewerbungen je Kanal. Ergänzend lohnt sich ein Blick auf Retention nach sechs und zwölf Monaten, weil sie zeigt, ob schnelle Einstellungen auch nachhaltig waren.
Was versteht man unter einem Dashboard im HR-Bereich?
Ein HR-Dashboard ist eine visuelle Echtzeit-Übersicht über Personalkennzahlen, die üblicherweise Recruiting, Fluktuation und teils auch Weiterbildung abdeckt. Ein Recruiting-Dashboard ist dabei der spezialisierte Ausschnitt, der sich ausschließlich auf den Bewerbungsprozess konzentriert.
Wo finde ich das Recruiting-Dashboard in Workday?
Workday-Nutzer finden Recruiting-Kennzahlen üblicherweise im Bereich „Recruiting“ unter den Berichts- und Analysefunktionen des Moduls, der Zugriff hängt jedoch von den vergebenen Rollenrechten ab. Wer stattdessen eine eigenständige, sofort einsatzbereite Dashboard-Lösung sucht, findet mit Recruitify eine Plattform, die ATS-Daten direkt in Kennzahlenansichten überführt.
Was kostet ein Recruiting-Dashboard mit Recruitify?
Recruitify bietet den Zugang für HR-Teams ab 69 € pro Monat und Nutzerplatz und für Recruiting-Agenturen ab 79 € pro Monat und Nutzerplatz an. Für Enterprise-Kunden mit größerem Bedarf gelten individuelle Konditionen auf Anfrage.
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